Allgemeine Informationen zu Sattelzugmaschinen

Eigentlich versteht man unter einer Sattelzugmaschine einen ganz normalen LKW der jedoch anstelle einer Ladefläche eine „Sattelkupplung“ hat. Was versteht man unter einer Sattelkupplung: Einfach ausgedrückt ist eine Sattelkupplung ein Verbundmechanismus der es einem ermöglicht in relativ kurzer Zeit (<1 Minute) einen Anhänger An- oder Abzukoppeln. Hierfür hat die Kupplung ein spezielles Aussehen, was ein wenig mit einem Hufeisen zu vergleichen ist. Der Anhänger selbst hat einen „Zapfen“, der sich beim Docken oder Abdocken in die Mitte des Sattelzugs schiebt und somit einen Verbund herstellt.

Durch diese Möglichkeit der Kopplung gibt es eine große Anzahl von Möglichkeiten die es der Zugmaschine ermöglichen alle Arten von Gut zu transportieren. Für Flüssigkeiten gibt es Tank-Sattelzugauflieger, für Schüttgut natürlich auch passende Auflieger. Auch fällt auf, dass ein Sattelzuggefährt kürzer ist, als ein normaler LKW. Gesetzlich gesehen sind Sattelzugmaschinen keine LKW in dem Sinne, denn durch die besondere Form gelten sie in der StVo und im EU-Recht als Zugmaschinen.

Anschlüsse für Bremsen und Lichter bekommt der Auflieger – oder Anhänger – durch Kabelverbindungen. Diese Verbindungen müssen manuell durch den Fahrer hergestellt werden und sind ein Absolutes Muss. Nachteilig ist bei Sattelzügen die Wendefähigkeit, denn durch diese spezielle Art des Verbunds und den weit hinten gelegenen Verbindungspunkt kommt so ein Sattelzug schnell auf bis zu 90m Wendekreis. Punkten kann der Sattelzug im zulässigen Gesamtgewicht. Während bei normalen LKW eine Höchstgrenze bei 40t liegt, liegt diese hier bei den Sattelzügen bei 44t – also ein Plus von 4 Tonnen.

Schwertransporter mit Ladekran

Wir haben Sattelzugmaschinen für nahezu alle denkbaren Aufleger im Angebot.

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